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Konzepte und Methoden

Basale Stimulation nach Andreas Fröhlich

Das Konzept der basalen Stimulation wurde in den 1970er Jahren von Andreas Fröhlich entwickelt und dient Personen, die in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, Bewegungsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt sind. Basale Stimulation kann z.B. bei Menschen mit Demenz, Menschen mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Schädel - Hirn - Trauma) oder Menschen mit körperlichen und / oder geistigen Behinderungen eingesetzt werden.
Dabei werden zum Erhalt und zur Förderung der Wahrnehmung verschiedene Reize angeboten, darunter:
  • Spürreize (Druck, Kälte, Wärme)
  • Bewegungsreize (Lagerung, Bewegung)
  • Sinnessreize (Sehen, Riechen, Hören)
Die Stimulation erfolgt über Hautkontakt bzw. Medien, wie Igelbälle, Bürsten oder Hängematten, es können aber auch bekannte Düfte, Geschmacksrichtungen, Bilder oder Musik eingesetzt werden. Der Klient erhält dadurch die Möglichkeit, seine Umwelt zu erfahren, seinen Körper zu empfinden, sowie Kontakt und Kommunikation aufzunehmen. Dies unterstützt den (Wieder-) Aufbau und den Erhalt der Körperwahrnehmung.